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WEBSITE-BASICS 28. Juli 2026·6 Min Lesezeit

5 Dinge, die auf jede Website gehören — und 3, die niemand braucht

Slider, Pop-ups, animierte Zähler: Vieles auf Websites sieht nach Arbeit aus, bringt aber keine Anfragen. Was wirklich zählt und was Du Dir sparen kannst.

Dani Maas
Dani Maas
Webdesignerin · schreibt hier über Websites, die Anfragen bringen
danimaas.com/blog/website-basics
INHALT
01Eine Startseite, die in 5 Sekunden erklärt, worum es geht 02Echte Bilder von Dir und Deiner Arbeit 03Preise oder wenigstens eine Preisspanne Und was Du getrost weglassen kannst

Wenn ich mir Websites von Selbstständigen anschaue, sehe ich fast immer dasselbe Muster: viel Aufwand an Stellen, die niemanden interessieren — und Lücken genau dort, wo Kund:innen eine Entscheidung treffen. Das ist keine Frage von Talent oder Budget, sondern von Prioritäten.

Hier sind die Dinge, die auf jeder Website stehen sollten, und die drei, auf die Du getrost verzichten kannst.

01 Eine Startseite, die in 5 Sekunden erklärt, worum es geht

Der häufigste Fehler: Die Startseite beginnt mit „Herzlich willkommen“ und einem Bild, das nichts erklärt. Besucher wissen nach zehn Sekunden immer noch nicht, was Du anbietest und ob sie richtig sind.

Besser: ein Satz, der sagt was Du machst, für wen und was der Nutzen ist. Alles andere kommt danach.

Kleiner Test

Zeig Deine Startseite jemandem, der nicht weiß was Du machst. Nach fünf Sekunden zuklappen und fragen: „Was biete ich an?“ Wenn die Antwort zögerlich kommt, weißt Du, wo Du anfängst.

02 Echte Bilder von Dir und Deiner Arbeit

Stockfotos von lachenden Menschen in Großraumbüros sagen nichts über Dich. Menschen buchen bei Menschen, gerade wenn sie Dich noch nicht kennen. Ein ehrliches Portraitfoto und Bilder Deiner echten Arbeit schaffen mehr Vertrauen als jedes Designdetail.

Ein echtes Foto sagt mehr als drei Absätze Selbstbeschreibung.

03 Preise oder wenigstens eine Preisspanne

Die Sorge dahinter kenne ich: „Wenn ich Preise nenne, schrecke ich Leute ab.“ Genau das ist der Punkt — Du schreckst die ab, die ohnehin nicht gebucht hätten, und sparst Euch beiden Zeit. Wer anfragt, weiß dann bereits, worauf er sich einlässt.

Wenn Du keine festen Preise hast, reicht ein „ab“-Preis oder eine Spanne völlig aus.

Transparenz filtert nicht Deine Kunden weg. Sie filtert die Gespräche weg, die Du sowieso nicht führen willst.

Und was Du getrost weglassen kannst

  • Automatische Slider Niemand wartet, bis die dritte Folie kommt. Nimm die wichtigste Aussage und lass sie stehen.
  • Pop-ups nach 2 Sekunden Wer gerade angekommen ist, will nichts abonnieren. Frag später oder gar nicht.
  • Zähler ohne Aussage „1.482 Tassen Kaffee“ ist nett, überzeugt aber niemanden zur Anfrage. Zahlen brauchen Bedeutung.

Am Ende geht es nicht darum, möglichst viel unterzubringen. Eine gute Website beantwortet die Fragen, die Deine Kund:innen sowieso haben — und lässt alles andere weg.

Wenn Du unsicher bist, welche davon auf Deiner Seite fehlen: schreib mir. Ich schaue drüber und sage Dir ehrlich, was ich sehe.

THEMEN Conversion Selbstständigkeit Website-Basics
Dani Maas
Dani
ÜBER DIE AUTORIN

Hi, ich bin Dani

Ich baue Websites für Selbstständige und kleine Unternehmen — persönlich, ehrlich und ohne Fachchinesisch. Hier schreibe ich über alles, was ich sonst per Nachricht erkläre.

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